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Selektivität von elektrischen Sicherheitseinrichtungen

Selektivität des elektrischen Schutzes

Das Konzept der Selektivität in Bezug auf Elektroinstallationen ist eine hervorragende Lösung, von der vor einiger Zeit nur geträumt wurde. Doch wie alles andere hat auch auf diesem Gebiet der wissenschaftliche Fortschritt zur Einführung praktischer Lösungen geführt, die sicherlich jeder zu schätzen wissen wird, der schon einmal einen Installationsfehler in seinem eigenen Zuhause hatte.

Wie war es früher?

Elektroinstallationen funktionierten in der jüngeren Vergangenheit nach völlig anderen Prinzipien. In vielen Häusern gibt es immer noch veraltete Installationen, die nicht nur eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der Bewohner darstellen, sondern auch das Leben der Haushaltsmitglieder, oft sogar der Anwohner, erschweren, was hier jedoch selten vorkommt.

Bei einem Kurzschluss, einer Überlastung der Anlage, wurde die gesamte Anlage abgeschaltet, was dazu führte, dass im gesamten Haus oder in der gesamten Wohnung und manchmal, noch schlimmer, in der gesamten Straße der Strom abgeschaltet wurde. Allerdings liegen diese Zeiten nun hinter uns, und das ist alles auf Selektivität zurückzuführen.

Was ist die Selektivität des elektrischen Schutzes?

Schutzvorrichtungen in der Elektroinstallation sind in Reihe geschaltet. Daher wird bei einer Überlastung nur die Stromversorgung abgeschaltet, die dem jeweiligen Schutzgerät am nächsten liegt. Das System isoliert ein bestimmtes Fragment, ohne die gesamte Installation abzuschalten. Vereinfacht ausgedrückt funktioniert bei einem Kurzschluss nur der an die Fehlerstelle angrenzende Schutz und sorgt so für die Kontinuität des Betriebs der unbeschädigten Stromkreise. Allerdings müssen hier die Eigenschaften der in Reihe geschalteten Schutzgeräte verglichen werden, um die Selektivitätsgrenze zu ermitteln.

Teilweise und vollständige Selektivität

Durch die Differenzierung der Konzepte können Sie das genannte System an Ihre Bedürfnisse anpassen, was sich erheblich auf die Funktionsweise der Anlage auswirkt.

  1. Tolle Selektivität – Schutzmaßnahmen funktionieren in jeder Situation, unabhängig von der Art der Störung.
  2. Partielle Selektivität – wenn Schutzmaßnahmen selektiv für einen Teil der Störungen wirken, sodass Störungen mit geringer Wahrscheinlichkeit bewusst vermieden werden können. Hier wiederum sind Berechnungen wichtig, die den höchsten zu erwartenden Kurzschlussstrom vorhersagen.

Warum Teilselektivität?

Derzeit kommt es in Anlagen am häufigsten zu einphasigen Kurzschlüssen. Zweiphasige und dreiphasige sind selten, dennoch lohnt es sich, auf die Sicherheit zu achten und zusätzliche Schalter und Sicherungen zu verwenden.

Preis für Selektivität

Leider wirken sich die selektive Installation selbst und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen nicht nur auf die Material-, sondern auch auf die Installationspreise aus. Dies führt häufig dazu, dass das Installationslayout geändert werden muss, um den Grad der Sicherheit zu verringern. Außerdem sind entsprechende Leitungen und Kabel sowie Transformatoren erforderlich. Hierbei handelt es sich um speziell angepasste Werkzeuge und Materialien, die widerstandsfähiger gegen Kurzschlüsse sind.

Selektivität der Installationssicherheit – wovon hängt sie ab?

Um die Selektivität geschickt auszuwählen, müssen Sie mehr als nur die entsprechenden Berechnungen berücksichtigen. Die Belastung muss geplant und die Folgen von Ausfällen und angrenzenden Stromkreisen müssen vorhergesehen werden. Sicherungen oder Leistungsschalter haben zwei Parameter: Nennstrom und Zeit-Strom-Charakteristik. Ein erfahrener Elektriker kann die Parameter sicherlich richtig berechnen und die Selektivität an eine Reihe von Daten anpassen.

Folgen übermäßiger Einsparungen bei der Planung von Anlagen

Um Geld zu sparen, verwenden Anleger häufig nur einen Fehlerstromschutzschalter und schließen alle Stromkreise an einen Schutz an. Leider hat diese Lösung, abgesehen von den offensichtlichen Einsparungen, mehr Nachteile als Vorteile. Wenn in einem Stromkreis ein Kurzschluss auftritt, fällt der Strom im gesamten Haus aus. Während dies für einige Bewohner kein nennenswertes Problem darstellt, kann es bei einem nächtlichen Ausfall zu Problemen mit dem Stromausfall in allen Räumen kommen. Darüber hinaus wenden einige Fachleute Techniken an, die die Sicherheit der Bewohner beeinträchtigen können. Sie verzichten bewusst auf einige Schaltkreise, z. B. auf die Beleuchtung, was leider zu einem Stromschlag führen kann. Auch bei Neuinstallationen kommt es häufig vor, dass insbesondere bei Kurzschlussstromkreisen ein ausreichender Schutz fehlt, was oft auch mit Einsparungen verbunden ist.

Sicherheit geht vor

Die Elektroinstallation sollte problemlos funktionieren. Dies ist eine Garantie für die Sicherheit des Benutzers. Darüber hinaus sollte der elektrische Schutz regelmäßig überprüft und überprüft werden. Hersteller verwenden häufig einen zusätzlichen Überspannungsschutz, der die sichere Verwendung und Nutzung von Elektrizität beeinträchtigt. Eine durchdachte Installation und sorgfältig ausgewählte Materialien, angepasst an die Anforderungen und die Leistung der Empfänger, garantieren einen sicheren Einsatz über viele Jahre. Daher sollten Sie in jeder Situation nur Fachleute mit Dokumenten wählen, die ihre Fähigkeiten bestätigen und die die Installation ordnungsgemäß planen und anschließen.

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